Schiri raus, bevor's losgeht
Omar Artan, Afrikas Schiedsrichter des Jahres, sollte als erster Somalier eine WM pfeifen. Am Flughafen Miami: Einreise verweigert, Grund? Keiner genannt. Die F**A zuckt mit den Schultern.
Fairness? Infantino Findet's Albern
Omar Artan, Afrikas Schiedsrichter des Jahres, sollte als erster Somalier eine WM pfeifen. Am Flughafen Miami: Einreise verweigert, Grund? Keiner genannt. Die F**A zuckt mit den Schultern.
Finaltickets stiegen dank dynamischer Preise von 6.730 auf 10.990 Dollar. 2022 in Katar: 1.600 Dollar. Selbst Trump fand 1.000 Dollar für schlechte Plätze zu teuer.
Ein Technik-Fehler verteilte Tickets an rund 60 Fans kostenlos. Die F**A "bedauert" und schickte prompt die Rechnung hinterher.
Infantino im Februar: "Jedes Spiel ist ausverkauft." BBC-Recherche im Juni: Tausende Tickets verfügbar, viele unter Nennwert.
Rollstuhlplätze gibt's nicht in der 60-Dollar-Kategorie, sondern erst ab 140 Dollar. Begleitperson? Zahlt voll.
Seattle richtet ein Pride-Spiel aus – ausgerechnet mit zwei Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist. Im Iran droht die Todesstrafe. Die Organisatoren: "Fußball vereint."
Wasserflaschen sind in den WM-Stadien verboten. Sommer, Mittagsspiele, Texas. Was soll schon schiefgehen.
Kansas City: 75 Dollar. Halbfinale Arlington: 175 Dollar. Für einen Parkplatz.
Iraks wichtigster Stürmer wurde bei der Einreise am Flughafen verhört. Willkommen bei der WM der Einigkeit.
Infantino erfindet kurz vor der WM-Auslosung den "F**A Peace Prize" und überreicht ihn als Erstpreisträger – Donald Trump. Begründung: "außergewöhnliche Taten für den Frieden". Im selben Monat: Truppen in US-Großstädten, Razzien gegen Migranten.
Infantino zeigt Trump im Oval Office den WM-Pokal. Trump, ganz Staatsmann: "Kann ich den behalten?" Der Pokal blieb anschließend monatelang im Oval Office stehen. Bei der F**A: kein Kommentar.
Drei Tage vor WM-Anpfiff reicht Ex-UEFA-Chef Michel Platini in Frankreich Strafanzeige gegen Infantino ein. Timing: perfekt. Inhalt: alte Rechnungen, neue Schlagzeilen. Die F**A-PR-Abteilung kollabiert leise.
20 internationale Klima- und Sportmediziner schreiben einen offenen Brief an die F**A: Hitzeschutz für die WM-Spiele sei lebensgefährlich unzureichend. Mittagsspiele in Dallas, Monterrey, Houston. Trinkpausen? Vielleicht. Verschiebung? Auf keinen Fall, die TV-Slots stehen.
Die Generalstaatsanwaltschaft mehrerer US-Bundesstaaten leitet Ermittlungen gegen die F**A ein. Vorwurf: Fans seien beim Ticketverkauf gezielt getäuscht worden – versteckte Gebühren, Phantom-Verfügbarkeiten, Dynamic-Pricing-Tricks. Infantino: keine Stellungnahme.
Irans Fußballverband meldet: F**A hat das Ticketkontingent für iranische Fans bei US-Spielen widerrufen. Die Spieler dürfen rein, die Fans nicht. Politik trifft Sport – und der Sport macht den Schiri.
Beim Finale im MetLife Stadium: Madonna, Shakira, BTS. Die Pause wird auf bis zu 30 Minuten ausgedehnt, dazu Werbeunterbrechungen mitten in den Halbzeiten. Fußball als Vorprogramm fürs Showbusiness.
Die iranische Nationalmannschaft landet in Mexiko – das Flugzeug hatte den US-Luftraum großräumig umflogen. Die Spieler dürfen einreisen, aber erst einen Tag vor jedem Spiel. WM der Einigkeit, sponsored by Visa-Bürokratie.
Donald Trump leitet persönlich eine White-House-Task-Force zur WM-Organisation. Zentralisierte Planung über das Department of Homeland Security. Sportveranstaltung oder Wahlkampf-Tool? Akademiker warnen: Ablenkung von Innenpolitik.
BBC-Recherche: Hitze-Experten nennen das F**A-Flaschenverbot in den Stadien "reckless" – rücksichtslos. Bei Mittagstemperaturen über 38 °C werden Fans gezwungen, am Stadioneingang teure Markenwasser zu kaufen. Profit schlägt Gesundheit.